Meissner Schwerter - Red Lager


Das Meissner Schwerter Red Lager kommt von der Schwerter Brauerei Wohlers KG, Meißen.

Sicherlich ist Meißen bekannter für den Wein als für Meissner Bier.
Doch in dieser schönen Stadt an der Elbe, nicht weit entfernt von Dresden, gibt es auch eine Brauerei.
Im Info-Blatt der Brauerei steht auch:
Älteste Privatbrauerei Sachsens.
Und zur Geschichte wird weiter informiert:
Das Bahrmannsche Brauhaus an der Frauenkirche ist das Stammhaus der Schwerter Brauerei und wie Rathaus und Marktplatz ein Symbol der selbstbewußten Bürger der Stadt Meißen, gestern, heute, morgen.
1460 erstmalig urkundlich erwähnt, wurde hier mindestens seit dieser Zeit über mehrere Jahrhunderte das Bier der brauberechtigten Meißner Bürger gebraut.
Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Zeit der industriellen Bierherstellung.
Der Hirschsteiner Brauereibesitzer Eduard Bahrmann erwarb 1868 das alte Brauhaus samt dazugehöriger Brauerei. Da sich diese sehr bald als zu beengt erwies, errichteten seine Söhne, die Gebrüder Bahrmann, 1897 außerhalb der Stadt Cölln einen Brauerei-Neubau, der Anfang unseres Jahrhunderts als Schwerter Brauerei AG firmierte.
Mutig wurde die Brauereigeschichte nach der deutschen Wiedervereinigung durch Elke Wohlers und Andreas Girbig in einer neuerbauten modernen Brauerei im Gewerbegebiet Meißen Ost seit Oktober 1997 weitergeschrieben. In der konzernunabhängigen ostdeutschen Privatbrauerei lebt mit Elke Wohlers eine Familientradition weiter.
Meißner Schwerter Biere werden nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 mit ausgesuchten Malzen, bestem Hopfen und dem reinen Wasser vom Rande der Nassau gebraut.
Die Bierbrauer der Schwerter Brauerei schaffen mit modernster Technologie und in handwerklicher Brauart ein traditionsreiches Heimatbier und setzen damit die hohe Kunst sächsischer Brautradition fort.

Soweit zur Geschichte der Brauerei.

Auf dem rückseitigen Etikett gibt es auch diese Informationen:
Die Harmonie der Spezialmalze und des Aromahopfens sowie eiskalte, lange Lagerung vollbringen dieses herrliche kupferrote ICE BEER.

Das rotgoldene Meissner Schwerter Red Lager schmeckt wirklich gut.

Außerdem ist Meissner Bier selbst in Meißen sehr schwer erhältlich. Man muß da schon so einige Lebensmittelgeschäfte durchsuchen. Und außerhalb Meissens habe ich Meissner Biere noch nicht entdecken können.
Die Stadt Meißen ist wohl am berühmtesten durch das Meissner Porzellan, erfunden durch den Berliner Apotheker Johann Friedrich Böttger (1682-1719). Eigentlich sollte dieser Alchemist Gold herstellen, welches er auch angeblich in einer Berliner Apotheke, vermutlich mittels eines Taschenspielertricks, erzeugte.
Die Folgen waren Flucht vor dem preußischen König und Gefangennahme durch den sächsischen König.
Im Verlies in Dresden sollte er Gold herstellen, doch es gelang nicht. Statt dessen erfand er das erste europäische Porzellan.
Dieses wurde dann in Meißen hergestellt.
Doch Böttger blieb trotz dieser geldbringenden Erfindung bis zu seinem Tode Gefangener auf der Meissner Albrechtsburg.
Das Symbol des Meißner Porzellans, die gekreuzten blauen Schwerter, sind auch das älteste Warenzeichen der Welt.
Und die gekreuzten Schwerter sind auch im Wappen der Meißner Schwerter Brauerei zu sehen. Meißner Porzellan wird bis heute hergestellt und Meißner Bier wieder.

Die Stadt Meißen ist ein altes beschauliches Städtchen mit vielen alten kleinen Häusern. Gemütliche Gaststätten und viele interessante Läden, vor allem mit Kunsthandwerk, Porzellan, Wein und Töpferwaren laden zum Bummeln ein.
Über der Stadt thront die Albrechtsburg mit dem Dom. Schon von weitem sichtbar.
Besonders schön auch der Markt mit dem Glockenspiel aus Meißner Porzellan.
Viele alte Häuser säumen die steilen romantischen Wege hinauf zur Burg.
Nicht so besucht wie die Innenstadt, aber nicht weniger interessant sind die Ruinen des Klosters, nördlich der Stadt, unweit des Elbufers.
Damit ist Meißen eine dicke Empfehlung für alle Touristen.

Prädikat: gut!